Abschlussgottesdienst der Aktion „Handys als Kollekte“ in Pforzheim

Am Sonntag, dem 11. Januar, feierten die beiden evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg sowie die beiden katholischen (Erz-)Diözesen Freiburg und Rottenburg gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus in Pforzheim den Abschlussgottesdienst der ökumenischen Aktion „Handys als Kollekte“ in Baden-Württemberg. Der Gottesdienst zum Hochfest der Taufe des Herrn stand ganz im Zeichen der Schöpfungsverantwortung und des gemeinsamen Engagements für globale Gerechtigkeit.

In gelebter ökumenischer Verbundenheit wurde die Feier von Pfarrer Michael Starck (Evangelische Landeskirche in Baden) und Pfarrer Ralf Häußler (Evangelische Landeskirche in Württemberg) gemeinsam mit Pater Desmond Uche sowie dem missio-Referenten Ioan Brstiak gestaltet. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst unter anderem vom Afrikanischen Chor der Gemeinde. Lesungen und Fürbitten wurden auf Deutsch, Französisch und Englisch vorgetragen und machten so die weltweite Dimension des Glaubens erfahrbar.

Kreuz aus Elektroschrott macht globale Zusammenhänge sichtbar

In seiner Einführung blickte Ioan Brstiak, missio-Referent, auf das Engagement der vergangenen Monate zurück. Zahlreiche Kirchengemeinden und zivilgesellschaftliche Einrichtungen hatten sich an der Aktion beteiligt und alte Handys gesammelt. Kleine Entscheidungen, so Brstiak, könnten wichtige Schritte hin zu mehr Gerechtigkeit sein. Besonders eindrücklich wurde dies am missio-Recyclingkreuz, das aus Elektroschrott gefertigt ist und beim Einzug mit vor den Altar getragen wurde. Das Kreuz macht globale Zusammenhänge sichtbar: Es steht für Leid und Ausbeutung im Rohstoffabbau, zugleich aber auch für Hoffnung und die Möglichkeit zur Umkehr. Aus Schuld und Verfehlung, so die christliche Hoffnung, kann neues verantwortungsvolles Handeln wachsen. Das Kreuz wurde bereits von Papst Leo XIV. gesegnet.

Pfarrer Michael Starck (Evangelische Landeskirche Baden, Ioan Brstiak (missio Diözese Rottenburg-Stuttgart), Pater Desmond Uche (Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Pforzheim), Dorothée Kissel (Erzdiözese Freiburg) und Pfarrer Ralf Häußler (Evangelische Landeskirche in Württemberg) mit dem Recycling-Kreuz ( von links; Foto: missio)

Handy als Anschauungsobjekt

Pfarrer Ralf Häußler spannte in der Predigt einen weiten Bogen von der biblischen Schöpfung bis zum Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu – jener Zeitspanne, die auch den Rahmen der Handysammelaktion von der Schöpfungszeit bis zum Fest der Taufe des Herrn bildet. Ausgangspunkt war die Frage, warum sich Christinnen und Christen mit der Erde beschäftigen.

Am Beispiel des Goldes zeigte er, wie wichtig es ist, hinter den äußeren Glanz der Dinge zu schauen. Woher stammen die Gegenstände, die wir täglich benutzen? Als anschauliches Beispiel diente das Handy: In einem Smartphone stecken zahlreiche Rohstoffe wie Gold und seltene Erden, deren Abbau häufig mit schweren Umweltzerstörungen und massiven Menschenrechtsverletzungen einhergeht.

Deutlich benannte er die zerstörerischen Folgen des Rohstoffabbaus: Indigene Völker verlieren ihr Land, Chemikalien wie Quecksilber vergiften Flüsse und Seen, und zurück bleiben zerstörte Landschaften. Der Abbau findet meist dort statt, wo Umweltauflagen geringer sind, obwohl der Goldgehalt etwa in den Alpen teilweise ähnlich hoch ist wie in Regionen Perus. Der große Reichtum der Industrieländer steht dabei in starkem Kontrast zum Leid der Menschen in den Abbaugebieten.

Glaube ruft dazu auf, mutig zu handeln

Warum also diese Auseinandersetzung? Weil Bibel und Glaube dazu aufrufen. Häußler erinnerte an den Bund Gottes mit der ganzen Schöpfung, symbolisiert im Regenbogen: Gott schließt diesen Bund nicht nur mit den Menschen, sondern auch mit den Tieren und mit der ganzen Erde. Wir seien „mit der ganzen Erde Bündnisgenossen Gottes“. Die Erde habe von Gott eine eigene Lebenskraft erhalten und werde deshalb in lateinamerikanischen Kontexten auch als „Mutter Erde“ bezeichnet. Der biblische Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, sei kein Freibrief für Ausbeutung und Zerstörung.

Schließlich komme Gott selbst in diese Welt, um Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit lebendig zu halten: als Kind, mitten in der Schöpfung. Die Herrschaft Gottes beginne nicht erst fern von uns, sondern breche hier und jetzt unter uns an. Der Glaube rufe dazu auf, mutig zu handeln, für Gerechtigkeit einzustehen und den Weg der Nachfolge zu gehen.

Zur Kollekte wurden symbolisch alte Handys zum Altar gebracht als sichtbares Zeichen dafür, dass Verantwortung im Alltag beginnt und konkrete Konsequenzen haben kann. Den gemeinsamen Schlusssegen spendeten Pater Desmond Uche und Pfarrer Michael Starck.

Im Anschluss an den Gottesdienst war die Gemeinde zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Ein herzlicher Dank gilt dem Vorbereitungsteam um Desmond Uche und Pastoralreferent Markus Schütz, dem afrikanischen Chor sowie allen Mitwirkenden und Unterstützenden der Aktion für ihr großes Engagement und ihre Gastfreundschaft.

Bis Ostern können noch alte Handys abgegeben werden

Die Aktion „Handys als Kollekte“ wird von Kirchen und Organisationen in Baden-Württemberg getragen. Gemeinsam mit ihren Partnern setzen sie sich für Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde ein.

Die Sammlung „Handys als Kollekte“ ist damit offiziell abgeschlossen, es ist aber noch bis Ostern möglich, alte Handys bei den Sammelstellen und -zentren abzugeben.

Eine Übersicht ist hier zu finden:
Handys als Kollekte

Gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – Neue Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg vorgestellt

Lithium, Kobalt und Co. – Baden-Württemberg hat einen überdurchschnittlich hohen Bedarf an weltweit begehrten metallischen Rohstoffen. Die neue Studie „Rohstoffbedarf Baden-Württemberg: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“ dokumentiert Zahlen zum Rohstoffbedarf Baden-Württembergs sowie die gravierenden Auswirkungen des Rohstoffabbaus in ausgewählten Herkunftsländern. Kann die baden-württembergische Politik angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen für mehr Gerechtigkeit in der Rohstoffbeschaffung sorgen? Antworten fand die Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V. (DEAB) am 17. November 2025 unter dem Titel „„Zukunftsfähige Ressourcenpolitik unter Berücksichtigung von Rohstoffgerechtigkeit“ mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Landtagsabgeordneten sowie Expert*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und zahlreichen Gästen.

Nzimbu Cathy Plato, Vorständin des DEAB, verwies angesichts des Minenunglücks im Kongo am vergangenen Freitag mit über 100 Toten auf die Dringlichkeit der Rohstoffwende und verlieh ihrem Wunsch Ausdruck, dass die Studienergebnisse nicht versanden, sondern als Grundlage für eine Strategie hin zu einer gerechten Ressourcenpolitik dienen mögen.

Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, betonte in seiner einführenden Rede die hohe Bedeutung der Ressourceneffizienzstrategie des Landes. „Wir müssen das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln“, sagte Baumann. Aufgabe der Politik müsse es sein, dafür zu sorgen, dass es billiger und einfacher wird, Rohstoffe im Kreislauf zu führen als neu gewonnene einzusetzen. „Wir sollten auch möglichst viele Rohstoffe im Land gewinnen. Das macht uns unabhängiger“, so Baumann. „Es ist darüber hinaus ungerecht, anderen unseren ökologischen Rucksack vor die Tür zu stellen.“

Sonja Limberger, ifeu-Institut, stellte die Ergebnisse der Studie vor: Baden-Württemberg hat einen, im Vergleich zur Bundesebene, überdurchschnittlich hohen Bedarf an Rohstoffen. Insbesondere metallische Rohstoffe werden ausschließlich importiert. Fünf metallische Rohstoffe konnten als Schlüsselrohstoffe identifiziert werden: Lithium und Kobalt, die für die Herstellung von Batterien von enormer strategischer Bedeutung sind sowie Kupfer, Aluminium und Wolfram, die essenziell sind für die Elektrotechnik und den Maschinenbau. Interviews mit betroffenen Menschen und Expert*innen beschreiben die Situation in den Abbauregionen. „Es war für mich erschütternd zu hören, wie sich das Leben in den Bergbauregionen gestaltet“, so Limberger. Die Interviewpartner*innen berichteten von Vertreibungen, sexualisierter Gewalt bis hin zu Mord. Auch Wasser und Umwelt leiden.

 

Baden-Württemberg – aktiv für mehr Rohstoffgerechtigkeit

 

Die Studie erarbeitete Handlungsempfehlungen für die Politik. Dazu zählen u.a. klare politische Rahmenbedingungen wie das Lieferkettengesetz sowie Maßnahmen wie die Senkung des Primärrohstoffbedarfs oder der direkte Dialog mit den Betroffenen der Abbauregionen. Felix Roll, Werkstatt Ökonomie, setzte den Schwerpunkt auf eine nachhaltige Beschaffung: „Die Öffentliche Beschaffung macht 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Das ist ein sehr starker Hebel zur Durchsetzung von sozialen und ökologischen Kriterien.“ Ein Landeskompetenzzentrum, wie in anderen Bundesländern bereits vorhanden, könnte die Beschaffer*innen der Kommunen mit Fachwissen unterstützen. Und in einem Landesvergabegesetz könnten soziale und ökologische Kriterien für sensible Produkte verbindlich aufgenommen werden.

Sebastian Cuny, MdL (SPD) stimmte zu: „Das Land Baden-Württemberg muss ein Vorbild sein im Bereich der nachhaltigen Beschaffung.“ Wichtig sei es, die Wirtschaft einzubeziehen mit dem Ziel, dass sie den Bereich Rohstoffgerechtigkeit bei ihrer Beschaffung und Produktion mitdenke. Darüber hinaus brauche es einen Bewusstseinswandel bei den Konsument*innen im Hinblick auf mehr nachhaltigen und fairen Konsum und einen bewussteren Umgang mit den begrenzten Ressourcen. „Wir müssen dafür insbesondere die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowie die wertvolle Arbeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg stärken, auch durch mehr strukturelle Förderung.“

Thomas Marwein, MdL (Grüne) sagte: „Neben unserer „Landesstrategie Ressourceneffizienz“, die seit 2016 einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit für Baden-Württemberg leistet, müssen wir zukünftig mehr die Menschenrechtssituation und die Umweltzerstörung in den Abbauregionen sowie die nachhaltige Beschaffung in unserem Land in den Fokus nehmen.“

Dr. Albrecht Schütte, MdL (CDU) machte klar, dass ein großer Einfluss des Landes zur Vermeidung von sozialen und ökologischen Missständen in einer Erhöhung der Recyclingquote bestehe: „Und gerade hier sind wir als Baden-Württemberg in der Forschung spitze. Das wollen wir weiter ausbauen und so den Bedarf an Rohstoffen minimieren.“

Die Landtagsabgeordneten stellten klar: Mittelbar könne Baden-Württemberg die Situation in den Abbauregionen nicht beeinflussen. Die Diskussion zeigte jedoch, dass das Land zahlreiche Möglichkeiten hat, für einen geringeren Verbrauch an Ressourcen und für mehr Fairness in der Rohstoffbeschaffung zu sorgen.

Die Ergebnisse der Studie werden in den kommenden Wochen veröffentlicht werden und sind dann der Öffentlichkeit zugänglich.

 

Hintergrundinformationen

Die Studie: Die Studie „Rohstoffbedarf Baden-Württemberg: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“ soll in einem ersten Schritt einen Überblick liefern über den Rohstoffverbrauch und -bedarf in Baden-Württemberg. Darauf aufbauend soll sie ermitteln, welche Menschenrechtsverstöße und Umweltzerstörungen der Abbau und die Verarbeitung dieser Rohstoffe mit sich bringt. Mit diesen wissenschaftlichen Ergebnissen kann die Studie als Grundlage dienen, um Politik, Unternehmen und die breite Bevölkerung auf die Notwendigkeit einer Rohstoffwende aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Studie wird gemeinschaftlich vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), dem ifeu-Institut Heidelberg und der Werkstatt Ökonomie durchgeführt und vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert.

 

Das ist der DEAB: 180 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit und Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

HandyHeld*innen: Gemeinsam für den Planeten

Schülerinnen und Schüler der Hermann-Hesse-Realschule Göppingen erforschen globale Zusammenhänge rund ums Smartphone

Wie hängt mein Smartphone mit dem Klimawandel, Kinderarbeit oder fairen Löhnen zusammen? Und was kann ich selbst tun, um nachhaltiger mit Technik umzugehen?
Diesen Fragen gingen rund 270 Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 7 beim Aktionstag „HandyHeld*innen: Gemeinsam für den Planeten“ an der Hermann-Hesse-Realschule Göppingen nach.

Unter der Koordination des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und des Kreismedienzentrums Göppingen (KMZ GP) wurde der Tag in Kooperation mit der Handy-Aktion Baden-Württemberg sowie zahlreichen Initiativen und Bildungsakteur*innen umgesetzt.
Zum Bündnis gehörten: Jugend trifft Politik (DEAB), der Diözese Rottenburg-Stuttgart (DRS), die Stadt Göppingen, das Landratsamt Göppingen, Bildungsreferent*innen von DiMÖE, STUBE und BtE sowie das Repair Café.

 

Warum „HandyHeld*innen“?

Der Titel des Tages war Programm: „HandyHeld*innen“ steht für all jene, die Verantwortung übernehmen – im Kleinen wie im Großen. Ziel war es, jungen Menschen zu zeigen, dass jede und jeder zum „Handy-Helden“ werden kann: durch Reparieren statt Wegwerfen, bewussten Konsum und kritisches Hinterfragen der digitalen Welt.

„Handys sind ein Symbol unserer globalisierten Welt – sie verbinden uns, aber sie verbinden uns auch mit den Herausforderungen anderer Regionen. Genau dieses Bewusstsein wollen wir fördern“, so Stefan Raaf, Leiter des Kreismedienzentrums Göppingen.

 

Workshops mit Herz, Verstand und Werkzeug

In vielfältigen Workshops setzten sich die Jugendlichen mit nachhaltiger Digitalisierung, Rohstoffgerechtigkeit, Reparaturkultur und globalen Lieferketten auseinander.
Sie entwickelten kreative Chatbots, bauten Recycling-Roboter, nahmen eine Radiosendung auf und entdeckten in praktischen Übungen, wie sich Handys reparieren lassen.

„Das Tolle war zu sehen, wie viel Neugier, Gestaltungswille und Motivation in den Jugendlichen steckt. Die Schüler*innen waren mit echter Freude und Begeisterung bei der Sache und haben sich mit großem Interesse auf die Themen eingelassen“, sagte Simone Dinse de Salas von der Religionspädagogischen Koordinierungsstelle (DRS). Auch Martin Ruoff vom Repair-Café Ebersbach zeigte sich beeindruckt: „Wenn Schüler*innen zum ersten Mal selbst ein Gerät öffnen und verstehen, wie und was repariert werden kann, entsteht eine Beziehung zu jenem Gegenstand und ein Bewusstsein für Wertschätzung und Nachhaltigkeit kann sich entwickeln.“
Die Themen reichten von globaler Gerechtigkeit und Recycling über faire Lieferketten bis hin zu Gesundheit, Medienkompetenz und Digitalisierung.

Höhepunkt: Politik auf Empfang – Jugendliche im direkten Dialog mit Politiker*innen

Zum Abschluss des Tages trafen die Jugendlichen in einem eigens entwickelten Format, „Politik auf Empfang“, auf Politiker*innen aus der Region.
Nach einem kurzen Einstieg in Form eines Quizes mit den Schülersprecher*innen ging es in den direkten Austausch: In kleinen Gesprächsinseln diskutierten Schüler*innen und Politiker*innen auf Augenhöhe über Nachhaltigkeit, Digitalisierung und politische Verantwortung.

Mit dabei waren:

  • Sarah Schweizer, MdL (CDU), Sprecherin für Wald-, Forst- und Jagdpolitik, Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Göppingen
  • Ayla Cataltepe, MdL (CDU), Sprecherin für Integration sowie für Islam, Politischer Islam und Islamismus
  • Mariska Ott, Landtagskandidatin Bündnis 90/Die Grünen
  • Sabrina Hartmann, SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin
  • Peter Köber, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP, Landtagskandidat im Wahlkreis Göppingen
  • Daniel Requard, Konrektor der Hermann-Hesse-Realschule

Der Austausch zeigte deutlich, dass junge Menschen viele Fragen an die Politik haben und sich keineswegs scheuen, diese auch direkt zu stellen. Die Gespräche waren lebendig, offen und von echtem Interesse geprägt.
An mehreren Gesprächsinseln entstand so viel Austausch, dass die Zeit am Ende kaum ausreichte. Viele Schüler*innen äußerten, sie hätten sich gerne noch länger mit den Politiker*innen unterhalten.
Auch von politischer Seite kam positive Resonanz: Das Format wurde als erfrischend, nahbar und dialogorientiert beschrieben – ganz anders als klassische Podiumsdiskussionen.

 

Ein Tag für globale Verantwortung und lokales Engagement

Der Aktionstag verband Bildung, Kreativität und Engagement auf inspirierende Weise.
Die Schüler*innen lernten, dass Nachhaltigkeit nicht bei der Mülltrennung endet, sondern bei jeder Kaufentscheidung beginnt und dass globale Gerechtigkeit im Alltag erfahrbar wird.

„Es war beeindruckend zu erleben, wie die Schüler*innen Verantwortung übernehmen, kritisch fragen und eigene Ideen entwickeln. Das zeigt, wie viel Potenzial in schulischer Bildungsarbeit steckt, wenn globale Themen erfahrbar werden“, so Camila Rodriguez von der Handy-Aktion Baden-Württemberg.

Die Organisator*innen planen, den HandyHeld*innentag künftig auch an weiteren Schulen in Baden-Württemberg durchzuführen.
Interessierte Bildungseinrichtungen oder lokale Partner*innen können sich gerne für eine Kooperation beim DEAB, der Handy-Aktion Baden-Württemberg oder dem Kreismedienzentrum Göppingen melden.

Neu: Kinderbroschüre „Frida, die Rohstoffdetektivin“

„Frida ist Rohstoff-Detektivin und ein neugieriges, liebes Wesen mit einer wichtigen Mission. Sie will herausfinden: Wo kommen die Rohstoffe im Handy her? Wer baut sie ab? Und was passiert, wenn Handys alt sind und nicht mehr gebraucht werden? Mit diesem Heft begleiten wir Frida auf ihrer Reise von Deutschland in den Kongo zu den Minen, in denen Rohstoffe für die ganze Welt abgebaut werden bis nach Ghana, wo Elektroschrott – auch aus Deutschland – gelagert wird. Frida lernt Kinder in diesen Ländern kennen, die von einer besseren Zukunft träumen und trifft nach ihrer Rückkehr auf Freddy, der ihr beim Sammeln von alten Handys und Tablets hilft. Gemeinsam mit den Kindern in der Schulklasse entwickeln sie tolle Ideen und laden uns ein, mitzumachen.

Zielgruppe: Kinder von 6 – 12 Jahren

Hintergrundinformationen: Das Heft „Frida, die Rohstoff-Detektivin und der ungelöste Fall der Handy-Müllhalde“ wird von der Handy-Aktion Baden-Württemberg, JuRec-IT/Freddy-Datenfresser in Landau, Brot für die Welt und der missio-Diözesanstelle Rottenburg-Stuttgart, den beiden evangelischen Landeskirchen und katholischen Diözesen in Baden-Württemberg, dem Diakonischen Werk in Baden-Württemberg, Mission Eine Welt Bayern und dem Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende / Stube herausgegeben. Das von Ilona Koglin (Text & Layout) und Rocío Rueda Ortiz (Illustration) liebevoll gestaltete DIN A5 Heftchen hat 20 Seiten.

Download des Heftes 

Auch analog bestellbar über Ralf Häußler –  

Ökumenische Aktion „Handys als Kollekte“ erfolgreich gestartet – Zahlreiche Sammelstellen in ganz Baden-Württemberg

Die ökumenische Aktion „Handys als Kollekte“ ist im vollen Gange! Seit dem 1. September 2025 rufen die Evangelischen Landeskirchen und Katholischen Diözesen in Baden-Württemberg gemeinsam mit missio Aachen und der Handy-Aktion Baden-Württemberg dazu auf, gebrauchte und nicht mehr verkäufliche Handys, Smartphones und Tablets zu sammeln und einer sinnvollen Wiederverwertung zuzuführen.

Schon jetzt beteiligen sich zahlreiche Kirchengemeinden, Schulen, Vereine und Organisationen im ganzen Land. Überall in Baden-Württemberg finden sich Sammelstellen und Sammelzentren, an denen alte Geräte abgegeben werden können. Eine digitale Übersicht der Sammelorte steht unter www.freddy-datenfresser.de/#sammelboxen zur Verfügung.

Die Firma JuRec-IT in Landau sorgt für die zertifizierte Datenlöschung, die sichere Sammellogistik sowie das Recycling oder die Wiederaufbereitung verwertbarer Geräte und Materialien. So werden wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer und Palladium zurückgewonnen.

Pro gespendetem Handy erhalten die kirchlichen Hilfswerke missio Aachen und Brot für die Welt einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung ihrer Projektpartnerinnen und -partner im Globalen Süden – etwa in Ghana und in der Demokratischen Republik Kongo. Dort fördern sie Bildungs-, Gesundheits- und Sozialprojekte, die Kindern und Familien neue Perspektiven eröffnen und eine nachhaltige Gesundheitsversorgung stärken.

Mit der Aktion „Handys als Kollekte“ zeigen Kirchengemeinden und Engagierte in Baden-Württemberg, wie ausgediente Handys Rohstoffe zurückgewinnen, Menschen unterstützen und Bewusstsein für globale Verantwortung schaffen können.

 

Weitere Informationen

KLIMA.LÄND.TAGE – Jede Tat zählt!

Nachhaltiges Engagement überall im Land: Die KLIMA.LÄND.TAGE zeigen eindrucksvoll, wie bunt und engagiert Baden-Württemberg beim Klimaschutz ist – mit kreativen Ideen, starken Aktionen und ganz viel Herzblut.

Sie finden vom 18. September bis 8. Oktober 2025 im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit und der Europäischen Nachhaltigkeitswoche statt.

Auch die Handy-Aktion Baden-Württemberg ist wieder mit dabei und bietet Kommunen, Schulen, Vereinen und Firmen mit der Handy-Sammelaktion eine niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeit. Denn damit können in dieser Zeit nicht nur wertvolle Ressourcen eingesammelt werden, sondern die Aktion auch noch mit umfangreichem Aktionsmaterial zu den Themen Klimaschutz und Energie flankiert werden.

Mitmachen ist ganz einfach:

– Handy-Aktion planen – weitere Infos hier
– Sammelaktion eintragen unter KLIMA.LÄND.TAGE: Aktion anmelden
– Aktionsmaterial gibt es im HeldeN!-Shop

 

Alle Informationen zu den KLIMA.LÄND.TAGEN:
klimalaendtage.de

Global. Solidarisch. Gerecht: Berufsschüler*innen gestalten Zukunft beim DEAB-Kongress „Global Eyes 2025“

Mechatronikerinnen, Modedesigner oder Lackiererinnen – die Auszubildenden von heute werden schon bald die Arbeitswelt von morgen mitbestimmen. Wie nachhaltig wird diese sein? Werden die zukünftigen Fachkräfte auf globale Herausforderungen wie die Klimakrise angemessen reagieren können und werden sie demokratische Werte hochhalten? Der siebte Kongress „Global Eyes –dein Blick auf die Zukunft zählt!“ am 18. Juli 2025 bot den rund 250 Schüler*innen und Lehrkräften beruflicher Schulen einen bunten Strauß an Instrumenten und Anregungen, um den künftigen gesellschaftlichen und globalen Anforderungen gerecht werden zu können. Mit einem vielfältigen Programm rückte der Kongress des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) im Stuttgarter Rathaus für einen Tag Fragen globaler (Klima-)Gerechtigkeit in den Fokus.

Eindrücke vom Kongress Global Eyes

Es war bunt, es war laut, es wurde gesungen und gestaunt. Vor allem aber wurde diskutiert und über Fragen einer zukunftsfähigen und global gerechten Welt nachgedacht. Stuttgarts Bürgermeisterin Isabel Fezer und Ministerialdirigent Martin Sabelhaus (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport) führten in den Kongress ein. Sie betonten die Bedeutung der Bildungsveranstaltung Global Eyes und die Verantwortung der Schulen. „BNE ist nicht nur eine Frage der Bildungspolitik, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, so Sabelhaus. In einer sich ständig wandelnden Welt sei es wichtig, junge Menschen zu befähigen, kritisch zu denken, gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und aktiv an einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft mitzuwirken. Auch Bürgermeisterin Fezer sagte: „Die heutige Veranstaltung Global Eyes zeigt eindrucksvoll, wie engagierte junge Menschen und starke Kooperationspartner gemeinsam Verantwortung für eine nachhaltige und gerechte Zukunft übernehmen.“

Schirmfrau Kultusministerin Theresa Schopper hob den Stellenwert des Kongresses hervor: „Global Eyes in Stuttgart bringt engagierte junge Menschen aus beruflichen Schulen zusammen, die sich mit Klimaschutz, Klimagerechtigkeit, Ressourcennutzung, Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft auseinandersetzen. Solche Formate stärken nicht nur das Bewusstsein für weltweite Zusammenhänge, sondern fördern auch Verantwortung und Engagement vor Ort.“

In der Talkrunde „Jugend trifft Politik“ mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung forderten die jungen Menschen, dass Themen ökologischer und sozialer Gerechtigkeit auch im Schulalltag im Vordergrund stehen müssten. Partizipation und Mitbestimmung solle in allen Schulen verankert werden. Sie wünschten sich mehr Freiraum, um Partizipation zu lernen sowie globales und solidarisches Denken zu entwickeln. Auch Demokratiebildung komme im Bildungssystem zu kurz. Schule müsse deshalb neu gedacht werden –sie solle mehr als nur Fachwissen vermitteln. Schulen müssen Haltung zeigen, so die Forderungen. Martin Sabelhaus, Katrin Steinhülb-Joos (schulpolitische Sprecherin der SPD), Annegret Warth-Shahlaei (Stadt Stuttgart) konnten den Wünschen und Forderungen der jungen Mitdiskutanten, Kai-Uwe Hüber, Avra Emin, Amelia Bartmann, zustimmen. Moderiert wurde die Talkrunde von Svenja Altdorfer.

Die Bedeutung des Bildungskongresses fasste Dr. Gunne Guntsetseg, Geschäftsführerin des DEAB, kurz und prägnant zusammen: „Die Themen von Global Eyes 2025, Nachhaltigkeit, Stressbewältigung und Wohlbefinden im Schulalltag, Mehrsprachigkeit und Diskriminierung unter Jugendlichen sowie demokratisches Miteinander sind nicht nur lokale Herausforderungen, sie sind vielmehr der Schlüssel zu globaler Gerechtigkeit!“

In 15 Workshops konnten die Schüler*innen diskutieren, experimentieren und Handlungsoptionen entwickeln. Ein Bildungsmarkt mit 25 Organisationen ermöglichte es den Schüler*innen und Lehrkräften, sich mit Akteur*innen zu vernetzen. Und dann hieß es auch noch Bühne frei für Vielfalt: Das Theaterstück der Hedwig-Dohm-Schule Stuttgart sowie Gedichte zu Themen wie Nachhaltigkeit, mentale Gesundheit, Diskriminierung, Vielfalt, Generationskonflikte und Globale Gerechtigkeit zählten zu den Highlights der Veranstaltung.

Die Handy-Aktion Baden-Württemberg war in Kooperation mit iFixit beim Kongress „Global Eyes“ auf dem Bildungsmarkt vertreten (alle Fotos: DEAB – Philipp Holl).

 

Informationen zum Programm:
Global Eyes 2025

Handysammelcenter stellt auf neuen Partner um – jetzt Boxen zurücksenden!

Seit vielen Jahren arbeitet die Handy-Aktion Baden-Württemberg mit dem Handysammelcenter der Telekom zusammen. Nun stehen größere Veränderungen an.
In einem Schreiben vom 22.05.2025 teilt die Telekom mit, wie die Umstellung auf einen neuen Partner ablaufen wird:

Um in Zukunft noch mehr Geräte zurück in den Rohstoffkreislauf zu bringen oder wiederverwenden zu können, wird das Handysammelcenter jetzt fit für die Zukunft gemacht.
Daher endet in den nächsten Monaten die Zusammenarbeit mit Foxway und die Sammelprozesse werden mit einem neuen Partner neugestaltet.

Warum ist dies jetzt notwendig?
In den letzten Jahren haben sich viele rechtliche und logistische Rahmenbedingungen geändert, die das Sammeln von gebrauchten Handys aufwendig machen. Das Ziel der Umstellung auf einen neuen  Partner des Handysammelcenters ist es, sichere Prozesse zu etablieren, damit es auch zukünftig möglich sein wird, sich mit einem guten Gefühl zu engagieren − gemeinsam wollen wir weiter möglichst viele gebrauchte Handys aus den Schubladen holen!

Was bedeutet dies?
Folgende Termine sind für die Umstellungspause des Verwaltungsportals des Handysammelcenters wichtig:
• Bitte bestellen Sie bis spätestens 10. Juni 2025 neue oder zusätzlich benötigte Sammelboxen im Verwaltungsportal.
• Die nötigen Versandlabels können Sie bis 31. Juli 2025 im Portal herunterladen – bitte senden Sie die Boxen rasch an Foxway.
• Teilweise oder vollständig gefüllte Boxen müssen bis spätestens 15. August 2025 bei unserem Partner Foxway eintreffen.
• Die Auszahlung der 50 Cent pro eingesendetem Gerät an die Kooperationspartner des Handysammelcenters erfolgt bis spätestens 31. August 2025.
• Das aktuelle Verwaltungsportal des Handysammelcenters bleibt für registrierte Nutzer und Nutzerinnen bis 31. Oktober 2025 zur Einsicht und zum Download der Sammelurkunden, Lösch- und Entsorgungsnachweise, etc. geöffnet (auf dem Stand von Ende August). Neubestellungen von Handysammelboxen, der Druck von Versandlabels und das Einsenden von Sammelboxen sind dann nicht mehr möglich.
• Am 1. November 2025 wird das bisherige Verwaltungsportal abgeschaltet.
• Sammler und Sammlerinnen können noch vorhandene Boxen nutzen, um weiterzusammeln. Die gesammelten Geräte können dann über das neue System abgegeben werden.

Was kommt danach?
• Das neue Verwaltungsportal wird voraussichtlich Ende des Jahres 2025 bereitstehen.
• Wir informieren rechtzeitig über die Website www.handysammelcenter.de , sobald Sie darauf zugreifen können – inklusive Anleitung und allen Details.

Alle Informationen zum Download: Info Umstellung HSC

Ökumenische Aktion „Handys als Kollekte“ – Webinare zu Fragen rund um die Aktion

Der Erdüberlastungstag markiert jedes Jahr den Zeitpunkt, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat, als die Erde in dem jeweiligen Jahr regenerieren kann. Für Deutschland fiel der nationale Erdüberlastungstag 2025 auf den 3. Mai. Dieses Datum nahmen die vier großen christlichen Kirchen in Baden-Württemberg zum Anlass, ihre gemeinsame Aktion „Handys als Kollekte“ vorzustellen.

Von Anfang September bis zum 11. Januar 2026 regen die evangelischen und katholischen (Erz-)Diözesen und Landeskirchen im Land ihre Kirchengemeinden und Einrichtungen dazu an, ausgediente und nicht verkäufliche Handys zu sammeln ‒ sei es im Gottesdienst, bei Gemeindeveranstaltungen oder durch das Aufstellen von Sammelboxen.

Unterzeichnet ist der Aufruf von Erzbischof Stephan Burger, Landesbischöfin Prof. Dr. Heike Springhart, Bischof Dr. Klaus Krämer sowie von Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl. In ihrem gemeinsamen Schreiben heißt es: „Jedes Jahr werden mehr Handys verkauft und jedes Jahr werden dafür mehr Energie und mehr Rohstoffe verbraucht.“ Dies führe zu einer Zunahme des Raubbaus an der Natur und zu mehr Ausbeutung von Menschen. Die Bischöfin und die drei Bischöfe verweisen darauf, dass gleichzeitig unzählige alte und ungenutzte Handys in den Schubladen liegen, von denen etliche wiederverwendet werden könnten, um so den Ressourcenverbrauch zu bremsen. Oder die Geräte könnten dem Recyclingprozess zugeführt werden, um wichtige Rohstoffe zurückzugewinnen.

Wie die Bischöfin und die Bischöfe weiter schreiben, sollen die kirchlichen Hilfsorganisationen „missio Aachen“ und „Brot für die Welt“ im Zusammenhang mit der Sammelaktion für jedes gespendete Handy zudem einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung ihrer Projektpartnerinnen und -partner im Globalen Süden erhalten.

Öffentliche Webinare zu Fragen rund um „Handys als Kollekte“

In den öffentlichen Webinaren werden alle Fragen rund um Datensicherheit, Brandschutz, Sammelsystem, Projektförderung usw. beantwortet.
Gerne können Sie an einem der folgenden Termine teilnehmen:  Eine Anmeldung ist nicht nötig.

16. September 2025, 15:55 – 17:00 Uhr

(weitere Termine sind in Planung)

Klicken Sie bitte auf den Link: Zoom Workplace app ↪ um einem Webinar beizutreten.

 

Weitere Informationen zur Aktion „Handys als Kollekte“:
Handys als Kollekte

Gold und Edelstein in Bibel und Smartphone – Sonderausstellung im bibliorama Stuttgart wird verlängert bis 2. November 2025

PRACHT BERÜHRT UNS MENSCHEN | …

Noch bis zum 2. November 2025 zeigt das bibliorama – das bibelmuseum stuttgart seine Sonderausstellung „Gold und Edelstein in Bibel und Smartphone – Um welchen Preis?“ in der es um die Macht wertvoller Rohstoffe in Bibel und Gegenwart und deren Kehrseite geht.

… | SIE WIRKT ANZIEHEND

Der Glanz der Stoffe „Gold und Edelstein“, ziehen die Menschen in ihren Bann. Die Ästhetik der modernen Geräte fasziniert. Die hinter der schillernden Oberfläche liegenden Probleme für Mensch und Umwelt treten dabei oft in den Hintergrund. Diese sind erstaunlicherweise heutzutage und zur Zeit der Bibel sehr ähnlich.

Die Produktion sowohl von Schmuck als auch von Smartphones ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Beim Abbau seltener Erden werden oft Menschenrechte verletzt und die natürlichen Lebensgrundlagen zerstört.

LERNORT bibliorama

Die Sonderausstellung will vor allem Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12-22 Jahre in Konfi- und Firm-Gruppen, Schul- und Berufsschulklassen ansprechen und das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit der Welt fördern.

Begleitet wird die Sonderausstellung von einem umfassenden Rahmenprogramm, bestehend aus Workshops, Vorträgen und Aktionen sowie Materialien für den Unterricht.

GOLD UND EDELSTEIN …

…  in Bibel und Smartphone – Um welchen Preis“ will das Bewußtsein für einen respektvollen Umgang mit der Welt fördern und wird von einem umfassenden Rahmenprogramm und Workshops begleitet. Die Sonderausstellung ist eine Kooperation des bibliorama – das bibelmuseum stuttgart und der Württembergischen Bibelgesellschaft (WBG) mit dem Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) und wird gefördert von Brot für die Welt – Mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes.

Weitere Informationen:
bibliorama Stuttgart