Alle satt und alles gerecht verteilt? – Lateinamerika-Tagung am 11./12. Juni in Stuttgart

Ressourcengerechtigkeit in Amazonien, Ernährungssicherheit in den Anden, Landkonflikte in Mexiko

11. – 12. Juni 2026
Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

Europa blickt auf Lateinamerika vermehrt als Rohstofflieferanten. Doch wie lassen sich Wohlstand und Ausbeutung miteinander vereinbaren? Die Tagung geht der Frage der Existenz- und Ernährungssicherung vor Ort nach und untersucht mögliche Lösungsansätze für mehr Ressourcengerechtigkeit. Wir berücksichtigen dabei Friedensbildungsprozesse in den teils von Konflikten geprägten Ländern.
Wir diskutieren, wie die Ernährung in Peru und Bolivien sichergestellt werden kann. Mit unseren mexikanischen und kolumbianischen Gästen sprechen wir über Ansätze für Konflikttransformation in ihren Ländern.

Sie sind herzlich zur Abendveranstaltung und/oder der vertiefenden Diskussion am Folgetag eingeladen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen und Anmeldung:
www.ev-akademie-boll.de/tagung/430426.html

 

Veranstalter/Kooperationspartner:
Welthaus Stuttgart, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V., Brot für die Welt, Handy-Aktion Baden-Württemberg

Die Energiewende gerecht gestalten – Tagung wirft kritische Blicke auf ‚grüne‘ Technologien

Zukünfte dekolonisieren: Keine Transformation auf Kosten anderer – globale Verantwortung bei Energiewende ernst nehmen!

„Grüne“ Technologien wie Batterien, Solaranlagen oder Elektroautos lassen den Bedarf an Rohstoffen in die Höhe schießen. Die Tagung „Zukünfte dekolonisieren – Kritische Blicke auf ‚grüne‘ Technologien“ am 9. Mai 2026 im Kulturzentrum Merlin in Stuttgart machte deutlich: Die für die Energiewende benötigten Rohstoffe werden überwiegend im Globalen Süden abgebaut und dies häufig unter Bedingungen, die mit Umweltzerstörung, Menschenrechtsverletzungen und sozialen Ungleichheiten einhergehen. Nötig sind verbindliche politische Rahmenbedingungen, die Menschenrechte und Umweltstandards entlang der gesamten Lieferkette sichern. Gleichzeitig betonten die rund 40 Teilnehmenden die zentrale Rolle der Zivilgesellschaft: Nur durch kontinuierliches Engagement, internationale Vernetzung und öffentlichen Druck können gerechtere Strukturen geschaffen werden.

„Für viele Menschen in unseren Regionen bedeutet der Abbau von Rohstoffen nicht Entwicklung, sondern Verlust – von Land, von Wasser und von Lebensgrundlagen.“

Mamadou Diallo, NaturFreunde im Senegal (ASAN), machte in seiner Videogrußbotschaft deutlich, wie stark lokale Gemeinschaften unter den Folgen von Rohstoffabbau und Umweltveränderungen leiden und wie wichtig internationale Solidarität ist: „Für viele Menschen in unseren Regionen bedeutet der Abbau von Rohstoffen nicht Entwicklung, sondern Verlust – von Land, von Wasser und von Lebensgrundlagen. Wenn wir über eine grüne Zukunft sprechen, dann muss sie auch für uns gerecht sein“, betonte Mamadou Diallo.

Dr. Gunne Dolgor Guntsetseg, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) hob hervor, dass globale Gerechtigkeit eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Transformation ist: „Die Energiewende darf nicht auf Kosten anderer Regionen stattfinden. Wenn wir Klimaschutz ernst nehmen, müssen wir auch globale Verantwortung übernehmen und bestehende Machtverhältnisse kritisch hinterfragen.“

Felix Henn, Werkstatt Ökonomie / KASA, sagte mit Blick auf Namibia und die deutsche Verantwortung in der Rohstoffpolitik: „Das Beispiel des Grünen Wasserstoff-Projektes Hyphen in Namibia zeigt, dass die Energiewende nicht auf Kosten derjenigen umgesetzt werden darf, die bereits von kolonialer Gewalt und Enteignung betroffen waren. Deutschland kann nicht glaubwürdig von nachhaltiger Transformation sprechen, solange neue Energiepartnerschaften koloniale Ungleichheiten fortschreiben statt historische Verantwortung ernst zu nehmen.“

Eindrücklich zeigten Vertretende internationaler Partnerschaften auf, dass lokale Gemeinschaften nicht ausreichend in Entscheidungen einbezogen werden, die ihre Lebensgrundlagen betreffen.

Die Teilnehmenden fordern, dass sowohl beim Ausbau erneuerbarer Energien als auch beim Abschluss neuer Rohstoff- und Energieprojekte die Rechte der lokalen Bevölkerung konsequent geachtet und Umweltfolgen minimiert werden. Transparenz, Mitbestimmung und faire Verteilung der Gewinne müssen dabei zentrale Leitlinien sein.

Die Veranstalter kündigten an, das Thema weiter zu vertiefen und den Dialog zwischen lokalen Initiativen, internationalen Partnern und politischen Entscheidungsträger*innen auszubauen. Denn klar ist: Eine wirklich nachhaltige Zukunft kann nur global gerecht gestaltet werden.

Weitere Informationen:

 

Veranstalter:

Erfolgreiche Handy-Sammelaktion im Landratsamt Böblingen

Das Landratsamt Böblingen hat sich im Frühjahr 2026 an der Handy-Aktion Baden-Württemberg beteiligt. Angestoßen und realisiert wurde dies von der landratsamtsinternen Gruppe „mission E“. Ziel der Mitglieder, die aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung kommen, ist es, durch Informations- und Bewusstseinsbildungsaktionen zu mehr Energiesparen, Ressourcenschutz etc. im Landratsamt anzuregen.

Über das Sammelzentrum Sindelfingen wurde das Landratsamt Böblingen als Sammelstelle registriert. Zunächst waren zwei Abgabetermine angesetzt: Vor der Kantine des Landratsamts konnten über die Mittagspause die Altgeräte abgegeben werden. Im Gegenzug bekamen die Kollegen Hintergrundinformationen zum Handykonsum und zur Handy-Aktion sowie eine Tafel Ritter-Sport-Schokolade (Hauptsitz in Waldenbuch im Landkreis Böblingen). Das Motto lautete „Alte gegen neue Energie“. Die ganze Aktion kam so gut an, dass sogar ein dritter Termin im Haupthaus des Landratsamts angeboten wurde sowie auf Nachfrage in einer der Außenstellen des Landratsamts in Leonberg.

Für die insgesamt 348 Handys und 28 Tablets wurde mit einem Rechner der University of Plymouth („Whats in our Smartphones“, 2019) in etwa kalkuliert, wie viele Ressourcen wieder in den Kreislauf kommen, falls (Teile der) Geräte nicht wiederverwendet werden. Diese Information wurde im Intranet veröffentlicht, um die Aktion in konkrete Zahlen umzuwandeln und damit für einen bewussten Handykonsum zu sensibilisieren und zu motivieren:

  • Gold (0,036 g/Gerät): 15,6 g
  • Silber (0,09 g/Gerät): 38,9 g
  • Kupfer (6,0 g/Gerät): 2,59 kg
  • Silizium (13,0 g/Gerät): 5,62 kg

Weitere Informationen: Landratsamt Böblingen, Parkstraße 16, Böblingen, www.lrabb.de

Online-Reihe „Handy-Treff um 5 vor 4“ | 14.07.2026 – Bildungsmaterialien zur Rohstoff-Studie

Workshop zu Ressourcengerechtigkeit, Feminismus und Frieden – 23. 04.2026, Tübingen

Im Rahmen der FAIRStrickt-Woche und unter dem Motto „Fairteilen. Macht. Mehr. Ressourcengerechtigkeit weltweit” findet am 23.04.2026 um 17 Uhr ein Workshop zum Thema Ressourcengerechtigkeit, Feminismus und Frieden statt.

Anschließend gibt es ab 19:00 Uhr eine KüFa und ein feministisches Ressourcenquiz.

Wann: 23.04. 26 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Danach KüFa (Küche für Alle).

Wo: Frauencafé Achtbar im Frauenprojektzentrum. Weberstraße, 8 Tübingen West.

Link zur Anmeldung: https://bildung.fairapps.net/apps/forms/s/Y9NCRXfXgRkqpqso3cKQ9dJT

 

Der Workshop ist eine Kooperation zwischen Handy-Aktion Baden-Württemberg, BtE Baden-Württemberg, FAIRstrickt  und Amnesty  International Hochschulgruppe Tübingen.

 

Das gesamte Programm der FAIRstrickt Aktionswochen 2026:
Flyer FAIRstrickt 2026

Handy-Aktion und EPiZ gemeinsam auf der Messe Fair Handeln 2026

Die Handy-Aktion Baden-Württemberg ist in diesem Jahr gemeinsam mit dem Entwicklungspädagogischen Zentrum Reutlingen (EPiZ) auf der Messe Fair Handeln vertreten, die vom 9 bis zum 12. April 2026 in Stuttgart stattfindet.

Sie finden unseren Stand in Halle 7, Stand C38. Hier können sich die Besucherinnen und Besucher über die Aktivitäten der Handy-Aktion und des EPiZ informieren und Bildungsmaterialien wie den Rohstoff-Koffer und das Welt:Spiel anschauen und ausprobieren.
Natürlich können auch gebrauchte Mobiltelefone mitgebracht und die Handy-Sammelbox geworfen werden.

 

Ergänzend findet ein vielseitiges Programm mit Vorträgen und Fachtagen statt:

 

Welt:Bühne (Halle 7, 7B36)

Donnerstag, 9. April 2026

18:30-19:00 Uhr Mit dem Smartphone einmal um die Welt und zurück! (Ralf Häußler)

13:30-14:00 Uhr Die Mär einer solidarischen Welt (Nzimbu Cathy Plato, STUBE)

 

Freitag, 10. April 2026

12:30 Uhr Fairtrade-Schools Preis

14:00 – 18:00 Uhr  BNE Bildungsveranstaltung ,,Smart & Fair“: Rohstoffgerechtigkeit, globale Verantwortung und Bildungsarbeit (siehe unten)

 

Sonntag, 12. April 2026

12:15 – 13:15 Uhr Faltaktion von DEAB/Senbazuru (Lizbeth Chaparro)

 

BNE Bildungsveranstaltung ,,Smart & Fair“: Rohstoffgerechtigkeit, globale Verantwortung und Bildungsarbeit

Freitag, 10. April 2026
von 14 bis 18 Uhr
Auf der Messe Fair Handeln, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

Wie hängen Handy-Rohstoffe, Reparatur, Recycling, globale Gerechtigkeit und berufliche Bildung zusammen? Diese Fortbildung richtet sich u.a. an Weltläden, Lehrkräfte und Bildungsreferent*innen, die Nachhaltigkeit praxisnah vermitteln möchten. Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse zu Rohstoff- und Ressourcengerechtigkeit, erprobte Bildungsmaterialien sowie konkrete Ideen rund um Reparatur, Recycling und verantwortungsbewusstes Handeln im Alltag und in der Bildungsarbeit.

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Entwicklung eines praxisnahen Bildungsmoduls. Eine ideale Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, neue Perspektiven zu gewinnen und Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Bei Anmeldung zu dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Eintritt-Code für den Zugang zur Messe für diesen Tag. Für Verpflegung ist gesorgt.

Anmeldung:
https://eveeno.com/143680164

Kontakt: globales-lernen@deab.de

Diese Fachveranstaltung wird von der Handy-Aktion Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Programm „Bildung trifft Entwicklung“ und dem Projekt wir:GLOBAL (ein Kooperationsprojekt des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB e.V. und des Entwicklungspädagogischen Informationszentrums EPiZ im Arbeitskreis Eine Welt Reutlingen e.V.) durchgeführt. Als zusätzlicher Impulsgeber ist INKOTA Netzwerk e.V. eingeladen.

 

 

Entwicklungspolitische Landeskonferenz

Samstag, 11. April 2026, 10:00 – 15:30 Uhr

Für eine weltoffene Gesellschaft: Migration, Teilhabe und globale Gerechtigkeit zusammendenken

Kongress West, Messe Stuttgart

 

Alle Informationen zu den Stuttgarter Frühjahrsmessen

Die Stuttgarter Frühjahrsmessen starten am Donnerstag, 9. April 2026 mit der Nacht der Sinne, die zum Probieren, Verkosten und Bummeln einlädt. Hier haben die Hallen der Fair Handeln, der Garten outdoor ambiente mit BBQ Days sowie des Markts des guten Geschmacks – die Slow Food Messe von 14 Uhr bis 22 Uhr geöffnet; die KREATIV, die i-Mobility sowie die Zukunft Haus bis 20 Uhr. Von Freitag bis Sonntag (25. bis 27. April) kommen die Yoga & Vegan World, die Biohacking Days sowie die Babymesse Babini hin zu. Alle Messen öffnen dann von 10 Uhr bis 18 Uhr ihre Tore.

Mit nur einem Ticket tauchen Besucherinnen und Besucher nach Ostern in die ganze Welt der Frühjahrsmessen ein. Die Tageskarte Wochentag kostet online 16 EUR (19 EUR vor Ort) und die Mittagskarte Wochentag ist für 9 EUR online (12 EUR vor Ort) zu haben. Am Wochenende kostet die Tageskarte online 18 EUR (21 EUR vor Ort) und die Mittagskarte 13 EUR online (16 EUR vor Ort). Alle Infos zum umfangreichen Programmangebot, den Tickets sowie weiteren Highlights gibt es unter www.messe-stuttgart.de/fruehjahrsmessen und auf Instagram @fruehjahrsmessen_stuttgart.

Bildungsveranstaltung ,,Smart & Fair“: Rohstoffgerechtigkeit, globale Verantwortung und Bildungsarbeit am 10.04.2026

BNE Bildungsveranstaltung ,,Smart & Fair“: Rohstoffgerechtigkeit, globale Verantwortung und Bildungsarbeit

Freitag, 10. April 2026
von 14 bis 18 Uhr
Auf der Messe Fair Handeln, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart

Wie hängen Handy-Rohstoffe, Reparatur, Recycling, globale Gerechtigkeit und berufliche Bildung zusammen? Diese Fortbildung richtet sich u.a. an Weltläden, Lehrkräfte und Bildungsreferent*innen, die Nachhaltigkeit praxisnah vermitteln möchten. Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse zu Rohstoff- und Ressourcengerechtigkeit, erprobte Bildungsmaterialien sowie konkrete Ideen rund um Reparatur, Recycling und verantwortungsbewusstes Handeln im Alltag und in der Bildungsarbeit.

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Entwicklung eines praxisnahen Bildungsmoduls. Eine ideale Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen, neue Perspektiven zu gewinnen und Bildung für nachhaltige Entwicklung aktiv mitzugestalten.

Bei Anmeldung zu dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Eintritt-Code für den Zugang zur Messe für diesen Tag. Für Verpflegung ist gesorgt.

Anmeldung:
https://eveeno.com/143680164

Kontakt: globales-lernen@deab.de

Diese Fachveranstaltung wird von der Handy-Aktion Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Programm „Bildung trifft Entwicklung“ und dem Projekt wir:GLOBAL (ein Kooperationsprojekt des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB e.V. und des Entwicklungspädagogischen Informationszentrums EPiZ im Arbeitskreis Eine Welt Reutlingen e.V.) durchgeführt. Als zusätzlicher Impulsgeber ist INKOTA Netzwerk e.V. eingeladen.

Abschlussgottesdienst der Aktion „Handys als Kollekte“ in Pforzheim

Am Sonntag, dem 11. Januar, feierten die beiden evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg sowie die beiden katholischen (Erz-)Diözesen Freiburg und Rottenburg gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus in Pforzheim den Abschlussgottesdienst der ökumenischen Aktion „Handys als Kollekte“ in Baden-Württemberg. Der Gottesdienst zum Hochfest der Taufe des Herrn stand ganz im Zeichen der Schöpfungsverantwortung und des gemeinsamen Engagements für globale Gerechtigkeit.

In gelebter ökumenischer Verbundenheit wurde die Feier von Pfarrer Michael Starck (Evangelische Landeskirche in Baden) und Pfarrer Ralf Häußler (Evangelische Landeskirche in Württemberg) gemeinsam mit Pater Desmond Uche sowie dem missio-Referenten Ioan Brstiak gestaltet. Musikalisch untermalt wurde der Gottesdienst unter anderem vom Afrikanischen Chor der Gemeinde. Lesungen und Fürbitten wurden auf Deutsch, Französisch und Englisch vorgetragen und machten so die weltweite Dimension des Glaubens erfahrbar.

Kreuz aus Elektroschrott macht globale Zusammenhänge sichtbar

In seiner Einführung blickte Ioan Brstiak, missio-Referent, auf das Engagement der vergangenen Monate zurück. Zahlreiche Kirchengemeinden und zivilgesellschaftliche Einrichtungen hatten sich an der Aktion beteiligt und alte Handys gesammelt. Kleine Entscheidungen, so Brstiak, könnten wichtige Schritte hin zu mehr Gerechtigkeit sein. Besonders eindrücklich wurde dies am missio-Recyclingkreuz, das aus Elektroschrott gefertigt ist und beim Einzug mit vor den Altar getragen wurde. Das Kreuz macht globale Zusammenhänge sichtbar: Es steht für Leid und Ausbeutung im Rohstoffabbau, zugleich aber auch für Hoffnung und die Möglichkeit zur Umkehr. Aus Schuld und Verfehlung, so die christliche Hoffnung, kann neues verantwortungsvolles Handeln wachsen. Das Kreuz wurde bereits von Papst Leo XIV. gesegnet.

Pfarrer Michael Starck (Evangelische Landeskirche Baden, Ioan Brstiak (missio Diözese Rottenburg-Stuttgart), Pater Desmond Uche (Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Pforzheim), Dorothée Kissel (Erzdiözese Freiburg) und Pfarrer Ralf Häußler (Evangelische Landeskirche in Württemberg) mit dem Recycling-Kreuz ( von links; Foto: missio)

Handy als Anschauungsobjekt

Pfarrer Ralf Häußler spannte in der Predigt einen weiten Bogen von der biblischen Schöpfung bis zum Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu – jener Zeitspanne, die auch den Rahmen der Handysammelaktion von der Schöpfungszeit bis zum Fest der Taufe des Herrn bildet. Ausgangspunkt war die Frage, warum sich Christinnen und Christen mit der Erde beschäftigen.

Am Beispiel des Goldes zeigte er, wie wichtig es ist, hinter den äußeren Glanz der Dinge zu schauen. Woher stammen die Gegenstände, die wir täglich benutzen? Als anschauliches Beispiel diente das Handy: In einem Smartphone stecken zahlreiche Rohstoffe wie Gold und seltene Erden, deren Abbau häufig mit schweren Umweltzerstörungen und massiven Menschenrechtsverletzungen einhergeht.

Deutlich benannte er die zerstörerischen Folgen des Rohstoffabbaus: Indigene Völker verlieren ihr Land, Chemikalien wie Quecksilber vergiften Flüsse und Seen, und zurück bleiben zerstörte Landschaften. Der Abbau findet meist dort statt, wo Umweltauflagen geringer sind, obwohl der Goldgehalt etwa in den Alpen teilweise ähnlich hoch ist wie in Regionen Perus. Der große Reichtum der Industrieländer steht dabei in starkem Kontrast zum Leid der Menschen in den Abbaugebieten.

Glaube ruft dazu auf, mutig zu handeln

Warum also diese Auseinandersetzung? Weil Bibel und Glaube dazu aufrufen. Häußler erinnerte an den Bund Gottes mit der ganzen Schöpfung, symbolisiert im Regenbogen: Gott schließt diesen Bund nicht nur mit den Menschen, sondern auch mit den Tieren und mit der ganzen Erde. Wir seien „mit der ganzen Erde Bündnisgenossen Gottes“. Die Erde habe von Gott eine eigene Lebenskraft erhalten und werde deshalb in lateinamerikanischen Kontexten auch als „Mutter Erde“ bezeichnet. Der biblische Auftrag, die Erde zu bebauen und zu bewahren, sei kein Freibrief für Ausbeutung und Zerstörung.

Schließlich komme Gott selbst in diese Welt, um Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit lebendig zu halten: als Kind, mitten in der Schöpfung. Die Herrschaft Gottes beginne nicht erst fern von uns, sondern breche hier und jetzt unter uns an. Der Glaube rufe dazu auf, mutig zu handeln, für Gerechtigkeit einzustehen und den Weg der Nachfolge zu gehen.

Zur Kollekte wurden symbolisch alte Handys zum Altar gebracht als sichtbares Zeichen dafür, dass Verantwortung im Alltag beginnt und konkrete Konsequenzen haben kann. Den gemeinsamen Schlusssegen spendeten Pater Desmond Uche und Pfarrer Michael Starck.

Im Anschluss an den Gottesdienst war die Gemeinde zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Ein herzlicher Dank gilt dem Vorbereitungsteam um Desmond Uche und Pastoralreferent Markus Schütz, dem afrikanischen Chor sowie allen Mitwirkenden und Unterstützenden der Aktion für ihr großes Engagement und ihre Gastfreundschaft.

Bis Ostern können noch alte Handys abgegeben werden

Die Aktion „Handys als Kollekte“ wird von Kirchen und Organisationen in Baden-Württemberg getragen. Gemeinsam mit ihren Partnern setzen sie sich für Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde ein.

Die Sammlung „Handys als Kollekte“ ist damit offiziell abgeschlossen, es ist aber noch bis Ostern möglich, alte Handys bei den Sammelstellen und -zentren abzugeben.

Eine Übersicht ist hier zu finden:
Handys als Kollekte

Gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – Neue Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg vorgestellt

Lithium, Kobalt und Co. – Baden-Württemberg hat einen überdurchschnittlich hohen Bedarf an weltweit begehrten metallischen Rohstoffen. Die neue Studie „Rohstoffbedarf Baden-Württemberg: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“ dokumentiert Zahlen zum Rohstoffbedarf Baden-Württembergs sowie die gravierenden Auswirkungen des Rohstoffabbaus in ausgewählten Herkunftsländern. Kann die baden-württembergische Politik angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen für mehr Gerechtigkeit in der Rohstoffbeschaffung sorgen? Antworten fand die Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V. (DEAB) am 17. November 2025 unter dem Titel „„Zukunftsfähige Ressourcenpolitik unter Berücksichtigung von Rohstoffgerechtigkeit“ mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann, Landtagsabgeordneten sowie Expert*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und zahlreichen Gästen.

Nzimbu Cathy Plato, Vorständin des DEAB, verwies angesichts des Minenunglücks im Kongo am vergangenen Freitag mit über 100 Toten auf die Dringlichkeit der Rohstoffwende und verlieh ihrem Wunsch Ausdruck, dass die Studienergebnisse nicht versanden, sondern als Grundlage für eine Strategie hin zu einer gerechten Ressourcenpolitik dienen mögen.

Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, betonte in seiner einführenden Rede die hohe Bedeutung der Ressourceneffizienzstrategie des Landes. „Wir müssen das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln“, sagte Baumann. Aufgabe der Politik müsse es sein, dafür zu sorgen, dass es billiger und einfacher wird, Rohstoffe im Kreislauf zu führen als neu gewonnene einzusetzen. „Wir sollten auch möglichst viele Rohstoffe im Land gewinnen. Das macht uns unabhängiger“, so Baumann. „Es ist darüber hinaus ungerecht, anderen unseren ökologischen Rucksack vor die Tür zu stellen.“

Sonja Limberger, ifeu-Institut, stellte die Ergebnisse der Studie vor: Baden-Württemberg hat einen, im Vergleich zur Bundesebene, überdurchschnittlich hohen Bedarf an Rohstoffen. Insbesondere metallische Rohstoffe werden ausschließlich importiert. Fünf metallische Rohstoffe konnten als Schlüsselrohstoffe identifiziert werden: Lithium und Kobalt, die für die Herstellung von Batterien von enormer strategischer Bedeutung sind sowie Kupfer, Aluminium und Wolfram, die essenziell sind für die Elektrotechnik und den Maschinenbau. Interviews mit betroffenen Menschen und Expert*innen beschreiben die Situation in den Abbauregionen. „Es war für mich erschütternd zu hören, wie sich das Leben in den Bergbauregionen gestaltet“, so Limberger. Die Interviewpartner*innen berichteten von Vertreibungen, sexualisierter Gewalt bis hin zu Mord. Auch Wasser und Umwelt leiden.

 

Baden-Württemberg – aktiv für mehr Rohstoffgerechtigkeit

 

Die Studie erarbeitete Handlungsempfehlungen für die Politik. Dazu zählen u.a. klare politische Rahmenbedingungen wie das Lieferkettengesetz sowie Maßnahmen wie die Senkung des Primärrohstoffbedarfs oder der direkte Dialog mit den Betroffenen der Abbauregionen. Felix Roll, Werkstatt Ökonomie, setzte den Schwerpunkt auf eine nachhaltige Beschaffung: „Die Öffentliche Beschaffung macht 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Das ist ein sehr starker Hebel zur Durchsetzung von sozialen und ökologischen Kriterien.“ Ein Landeskompetenzzentrum, wie in anderen Bundesländern bereits vorhanden, könnte die Beschaffer*innen der Kommunen mit Fachwissen unterstützen. Und in einem Landesvergabegesetz könnten soziale und ökologische Kriterien für sensible Produkte verbindlich aufgenommen werden.

Sebastian Cuny, MdL (SPD) stimmte zu: „Das Land Baden-Württemberg muss ein Vorbild sein im Bereich der nachhaltigen Beschaffung.“ Wichtig sei es, die Wirtschaft einzubeziehen mit dem Ziel, dass sie den Bereich Rohstoffgerechtigkeit bei ihrer Beschaffung und Produktion mitdenke. Darüber hinaus brauche es einen Bewusstseinswandel bei den Konsument*innen im Hinblick auf mehr nachhaltigen und fairen Konsum und einen bewussteren Umgang mit den begrenzten Ressourcen. „Wir müssen dafür insbesondere die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowie die wertvolle Arbeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg stärken, auch durch mehr strukturelle Förderung.“

Thomas Marwein, MdL (Grüne) sagte: „Neben unserer „Landesstrategie Ressourceneffizienz“, die seit 2016 einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit für Baden-Württemberg leistet, müssen wir zukünftig mehr die Menschenrechtssituation und die Umweltzerstörung in den Abbauregionen sowie die nachhaltige Beschaffung in unserem Land in den Fokus nehmen.“

Dr. Albrecht Schütte, MdL (CDU) machte klar, dass ein großer Einfluss des Landes zur Vermeidung von sozialen und ökologischen Missständen in einer Erhöhung der Recyclingquote bestehe: „Und gerade hier sind wir als Baden-Württemberg in der Forschung spitze. Das wollen wir weiter ausbauen und so den Bedarf an Rohstoffen minimieren.“

Die Landtagsabgeordneten stellten klar: Mittelbar könne Baden-Württemberg die Situation in den Abbauregionen nicht beeinflussen. Die Diskussion zeigte jedoch, dass das Land zahlreiche Möglichkeiten hat, für einen geringeren Verbrauch an Ressourcen und für mehr Fairness in der Rohstoffbeschaffung zu sorgen.

Die Ergebnisse der Studie werden in den kommenden Wochen veröffentlicht werden und sind dann der Öffentlichkeit zugänglich.

 

Hintergrundinformationen

Die Studie: Die Studie „Rohstoffbedarf Baden-Württemberg: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“ soll in einem ersten Schritt einen Überblick liefern über den Rohstoffverbrauch und -bedarf in Baden-Württemberg. Darauf aufbauend soll sie ermitteln, welche Menschenrechtsverstöße und Umweltzerstörungen der Abbau und die Verarbeitung dieser Rohstoffe mit sich bringt. Mit diesen wissenschaftlichen Ergebnissen kann die Studie als Grundlage dienen, um Politik, Unternehmen und die breite Bevölkerung auf die Notwendigkeit einer Rohstoffwende aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Studie wird gemeinschaftlich vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), dem ifeu-Institut Heidelberg und der Werkstatt Ökonomie durchgeführt und vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert.

 

Das ist der DEAB180 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit und Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

HandyHeld*innen: Gemeinsam für den Planeten

Schülerinnen und Schüler der Hermann-Hesse-Realschule Göppingen erforschen globale Zusammenhänge rund ums Smartphone

Wie hängt mein Smartphone mit dem Klimawandel, Kinderarbeit oder fairen Löhnen zusammen? Und was kann ich selbst tun, um nachhaltiger mit Technik umzugehen?
Diesen Fragen gingen rund 270 Schüler*innen der Klassenstufen 5 bis 7 beim Aktionstag „HandyHeld*innen: Gemeinsam für den Planeten“ an der Hermann-Hesse-Realschule Göppingen nach.

Unter der Koordination des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und des Kreismedienzentrums Göppingen (KMZ GP) wurde der Tag in Kooperation mit der Handy-Aktion Baden-Württemberg sowie zahlreichen Initiativen und Bildungsakteur*innen umgesetzt.
Zum Bündnis gehörten: Jugend trifft Politik (DEAB), der Diözese Rottenburg-Stuttgart (DRS), die Stadt Göppingen, das Landratsamt Göppingen, Bildungsreferent*innen von DiMÖESTUBE und BtE sowie das Repair Café.

 

Warum „HandyHeld*innen“?

Der Titel des Tages war Programm: „HandyHeld*innen“ steht für all jene, die Verantwortung übernehmen – im Kleinen wie im Großen. Ziel war es, jungen Menschen zu zeigen, dass jede und jeder zum „Handy-Helden“ werden kann: durch Reparieren statt Wegwerfen, bewussten Konsum und kritisches Hinterfragen der digitalen Welt.

„Handys sind ein Symbol unserer globalisierten Welt – sie verbinden uns, aber sie verbinden uns auch mit den Herausforderungen anderer Regionen. Genau dieses Bewusstsein wollen wir fördern“, so Stefan Raaf, Leiter des Kreismedienzentrums Göppingen.

 

Workshops mit Herz, Verstand und Werkzeug

In vielfältigen Workshops setzten sich die Jugendlichen mit nachhaltiger Digitalisierung, Rohstoffgerechtigkeit, Reparaturkultur und globalen Lieferketten auseinander.
Sie entwickelten kreative Chatbots, bauten Recycling-Roboter, nahmen eine Radiosendung auf und entdeckten in praktischen Übungen, wie sich Handys reparieren lassen.

„Das Tolle war zu sehen, wie viel Neugier, Gestaltungswille und Motivation in den Jugendlichen steckt. Die Schüler*innen waren mit echter Freude und Begeisterung bei der Sache und haben sich mit großem Interesse auf die Themen eingelassen“, sagte Simone Dinse de Salas von der Religionspädagogischen Koordinierungsstelle (DRS). Auch Martin Ruoff vom Repair-Café Ebersbach zeigte sich beeindruckt: „Wenn Schüler*innen zum ersten Mal selbst ein Gerät öffnen und verstehen, wie und was repariert werden kann, entsteht eine Beziehung zu jenem Gegenstand und ein Bewusstsein für Wertschätzung und Nachhaltigkeit kann sich entwickeln.“
Die Themen reichten von globaler Gerechtigkeit und Recycling über faire Lieferketten bis hin zu Gesundheit, Medienkompetenz und Digitalisierung.

Höhepunkt: Politik auf Empfang – Jugendliche im direkten Dialog mit Politiker*innen

Zum Abschluss des Tages trafen die Jugendlichen in einem eigens entwickelten Format, „Politik auf Empfang“, auf Politiker*innen aus der Region.
Nach einem kurzen Einstieg in Form eines Quizes mit den Schülersprecher*innen ging es in den direkten Austausch: In kleinen Gesprächsinseln diskutierten Schüler*innen und Politiker*innen auf Augenhöhe über Nachhaltigkeit, Digitalisierung und politische Verantwortung.

Mit dabei waren:

  • Sarah Schweizer, MdL (CDU), Sprecherin für Wald-, Forst- und Jagdpolitik, Vorsitzende des CDU-Kreisverbands Göppingen
  • Ayla Cataltepe, MdL (CDU), Sprecherin für Integration sowie für Islam, Politischer Islam und Islamismus
  • Mariska Ott, Landtagskandidatin Bündnis 90/Die Grünen
  • Sabrina Hartmann, SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidatin
  • Peter Köber, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP, Landtagskandidat im Wahlkreis Göppingen
  • Daniel Requard, Konrektor der Hermann-Hesse-Realschule

Der Austausch zeigte deutlich, dass junge Menschen viele Fragen an die Politik haben und sich keineswegs scheuen, diese auch direkt zu stellen. Die Gespräche waren lebendig, offen und von echtem Interesse geprägt.
An mehreren Gesprächsinseln entstand so viel Austausch, dass die Zeit am Ende kaum ausreichte. Viele Schüler*innen äußerten, sie hätten sich gerne noch länger mit den Politiker*innen unterhalten.
Auch von politischer Seite kam positive Resonanz: Das Format wurde als erfrischend, nahbar und dialogorientiert beschrieben – ganz anders als klassische Podiumsdiskussionen.

 

Ein Tag für globale Verantwortung und lokales Engagement

Der Aktionstag verband Bildung, Kreativität und Engagement auf inspirierende Weise.
Die Schüler*innen lernten, dass Nachhaltigkeit nicht bei der Mülltrennung endet, sondern bei jeder Kaufentscheidung beginnt und dass globale Gerechtigkeit im Alltag erfahrbar wird.

„Es war beeindruckend zu erleben, wie die Schüler*innen Verantwortung übernehmen, kritisch fragen und eigene Ideen entwickeln. Das zeigt, wie viel Potenzial in schulischer Bildungsarbeit steckt, wenn globale Themen erfahrbar werden“, so Camila Rodriguez von der Handy-Aktion Baden-Württemberg.

Die Organisator*innen planen, den HandyHeld*innentag künftig auch an weiteren Schulen in Baden-Württemberg durchzuführen.
Interessierte Bildungseinrichtungen oder lokale Partner*innen können sich gerne für eine Kooperation beim DEAB, der Handy-Aktion Baden-Württemberg oder dem Kreismedienzentrum Göppingen melden.