„Wie viel Bergbau erträgt die Erde? Rohstoffverbrauch auf dem Prüfstand“ – Tagung im Erzgebirge

Unter dem Titel „Wie viel Bergbau erträgt die Erde? Rohstoffverbrauch auf dem Prüfstand“ trafen auf einer Tagung im September 2026 lokal Engagierte auf globale Perspektiven. Das Lithiumvorhaben im Osterzgebirge wurde in einen weltweiten Kontext gestellt. Die Teilnehmenden und Referierende aus Sachsen und Tschechien, Bolivien, dem Kongo und anderen Weltregionen, aus der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und den Kirchen erkannten Zusammenhänge und Parallelen im weltweiten Bergbau. Sie tauschten sich über Beteiligungsformate und Protestkulturen aus, vernetzten sich und teilten miteinander Projektideen und Handlungsimpulse für eine Rohstoffwende. Mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag fand dieser vielschichtige und inspirierende Austausch einen spirituellen Ausdruck.

Die Tagung wurde organisiert durch die Arbeitsstelle Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der EVLKS, die Grüne Liga Osterzgebirge, Ayni e.V. und dem ZEB. Finanziell unterstützt wurde sie durch das ZEB, Brot für die Welt und die Stiftung Weiterdenken.

Mit dabei waren auch Akteur*innen aus dem Umfeld der Handy-Aktion Baden-Württemberg. Mehr dazu im Bericht von Rocío Rueda Ortíz vom EPiZ Reutlingen:

Tagung: Wie viel Bergbau erträgt die Erde? – EPiZ – Entwicklungspädagogische Informationszentrum

Weitere Tagungseinblicke und Berichte:

Osterzgebirge: Lithium-Abbau in einem „löchrigen Käse“ | Weiterdenken | Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen

Rückblick Ressourcen-Workshop-Wochenende 4.-6. September – Natur im Osterzgebirge